Wann stehst Du auf ?!?


Ich bin davon überzeugt, dass ein Grossteil der Menschen die jetzigen Massnahmen nicht aus Überzeugung, sondern aus Angst mitmachen. Und zwar nicht aus Angst vor einem Killervirus, sondern aus Angst vor negativen Reaktionen, Bussen und dem Ausschluss aus der «normalen» Gesellschaft. Man will nicht auffallen, sich nicht exponieren und nicht ausserhalb der «Norm» verweilen. Ich kann das bis zu einem gewissen Punkt verstehen. Wir sind «Herdentiere» und die Verbannung aus der Gruppe wäre katastrophal, ja gar lebensbedrohlich.


Dennoch frage ich Dich, wie lange willst Du das noch mit machen?

Wann kommt der Punkt wo es Dir zu weit geht und Du aufstehst?

  • Es ist ja nur das Fitnesscenter, dass ich nun nicht mehr benutzen kann. Halb so schlimm, dass ich jetzt nicht mehr trainieren kann und meinem Körper was Gutes tun.


  • Es ist ja nur das lokale Geschäft in meiner Nähe in dem ich nicht mehr einkaufen kann. Ich kann meine Sachen auch bequem online bestellen. Dass der Laden inzwischen Konkurs ist, ist halt ein Kollateralschaden, den man hinnehmen muss.


  • Es sind ja nur die Matches und Anlässe meiner Lieblingsmannschaft, die ich nicht mehr besuchen kann. Dass ganz viele Vereine vor dem finanziellen Ruin stehen, weil sie seit bald einem Jahr keine Einnahmen haben, sondern nur massive Ausgaben für Schutzkonzepte, die nun nicht mehr gebraucht werden. Das nimmt man halt so hin.

  • Es ist ja nur mein Verein, der seit knapp einem Jahr nur noch sehr beschränkt, wenn überhaupt Anlässe durchführen kann. Die ganzen sozialen Kontakte, die darunter massiv leiden, müssen halt in Kauf genommen werden.


  • Es ist ja nur die ganze kulturelle Branche die gerade den Bach runter geht. Kinos, Theaterveranstaltungen, Ausstellungen und so viele Künstler die seit knapp einem Jahr überhaupt keine Einnahmen mehr haben. Aber immerhin gibt es ja noch Netflix.


  • Es sind ja nur 10 Tage Quarantäne die symptomfreie und gesunde Menschen zu Hause isoliert werden, nur weil mit jemandem im gleichen Lokal waren, dessen Testergebnis positiv angezeigt wird.


  • Es ist ja nur mein Kind, dass unter der der Schulschliessung und Sperrung aller Spielplätze gelitten hat. Dass sie sich zudem auch nicht mit Freunden treffen sollten isolierte sie sozial und hatte grosse Auswirkungen auf ihre Psyche und ihren emotionalem Zustand. Aber das wird wohl schon nicht so schlimm sein.

  • Es ist ja nur mein Kind, dass seine Grosseltern so sehr vermisst – diese sich aber aus Angst vor einer Ansteckung gar nicht mehr zu Besuch trauen. Und selbst wenn sie so viel Mut aufbringen können, dann nur mit gebührendem Abstand und möglichst wenig Atemzügen. Die überschwängliche und freudige Umarmung ihres Enkelkindes löst bei ihnen Freude und gleichzeitig Todesangst aus. Aber mit Einschränkungen und Veränderungen muss man halt eben leben.


  • Es sind ja nur meine Grosseltern, die seit knapp einem Jahr isoliert oder weggesperrt werden. Das sie psychisch unter dem Entzug des sozialen Kontakts massiv leiden und sich teils gar lieber den Tod wünschen, dass muss eben so hingenommen werden. Schliesslich kann man ja noch zusammen telefonieren.


  • Es sind ja nur meine Freunde, bei denen ich kaum noch weiss, wie man sich jetzt «richtig» verhält. Man weiss inzwischen bei niemanden mehr, wie man sich begegnen soll und wieviel Nähe (oder Distanz) nun angebracht ist. Aber was soll’s, die sozialen Kontakte und die Umarmung von geliebten Menschen wird wahrscheinlich überbewertet.


  • Es ist ja nur eine Maske die ich zwischendurch – und bald wohl auch im Freien – tragen soll. Ob sie tatsächlich nützt weiss man nicht, im Frühling war das offenbar noch nicht der Fall. Dass sie teils schadet, mir schwindelig oder übel vom Tragen wird, das nehme ich in Kauf. Schliesslich sei das so solidarisch.


  • Das wildfremde Menschen auf der Strasse einem schroff zurechtweisen und wüst beschimpfen, wenn man die Maske nicht völlig korrekt trägt. Oder dass mit der Polizei gedroht wird, wenn der Abstand nur 1.45 m beträgt. Das ist jetzt unser neuer «Sozialkontakt» und alle Hilfsscheriffs und möchte gern Polizisten kommen endlich mal auf ihre Kosten.


  • Das Menschen, die aus medizinischen Gründen sich nicht dem Wahnsinn anschliessen und keine Maske tragen können, dass solche Menschen nun beschimpft, diffamiert und teils sogar körperlich von ihren Mitmenschen angegriffen werden… Tja, auch damit müssen wir uns einfach abfinden. (Und sind wohl froh nicht in deren Haut zu stecken)


  • Es sind ja nur die seh- und hörgeschädigten Menschen die seit knapp einem Jahr in ihrem Alltag massiv eingeschränkt sind und sich kaum noch zurecht finden können.


  • Dass inzwischen der Nachbar der Polizei meldet, wenn ich mich nicht korrekt und nach den neusten Empfehlungen verhalte, das läuft dann jetzt wohl neuerdings unter «Nachbarschaftshilfe».

Und so frage ich Dich noch einmal: Wann reicht es Dir? Wann ist der Punkt erreicht, an dem Du nicht mehr weiter einfach mit dem Strom schwimmst, weil es «einfacher» ist?


Vielleicht wenn die Impfpflicht kommt? Wenn Du nur noch zur Arbeit gehen darfst, wenn Du "beweisen" kannst, dass Du virenfrei bist? Wenn Du nur noch in den Bus oder in die Einkaufszentren reinkommst, wenn Du nachweisen kannst, dass Du nicht ansteckend bist? Wenn Dein Kind nur noch in die Schule darf oder mit anderen spielen, wenn es geimpft ist? Wenn wir die Maske auch in den eigenen vier Wänden tragen sollen? Wenn wir nur noch zu bestimmten Tageszeiten das Haus verlassen dürfen?

Ich empfehle Dir, Dir zu überlegen wo Deine Schmerzgrenze erreicht ist. Und ich empfehle Dir, Dir Gedanken zu machen, wie Du dann damit umgehen willst, denn dieser Punkt wird kommen. Für die einen früher und für andere später. Aber er kommt.

Es braucht keinen Aufstand im eigentliche Sinne. Es braucht keine Gewalt und keinen Hass. Es ist nur nötig, dass Du endlich Verantwortung für Dein eigenes Leben, Dein Denken und Handeln übernimmst und nicht mehr mit machst. Und wenn genügend Menschen nicht mehr mitmachen fällt das ganze Kartenhaus zusammen.


Und wenn ich Dich frage: «Wann stehst Du auf?» Dann meine ich damit nicht aufzustehen und zu rebellieren oder in den Krieg zu ziehen! Ganz im Gegenteil. Ich meine damit aufzustehen und für Dich einzustehen! Ich bin für Frieden! Ich bin für Freiheit! Und ich bin immer für die Liebe! Und genau all dies wird uns Stück für Stück weg genommen…


Komm endlich wieder in Deine Kraft! Fühle was für Dich stimmt und richtig ist und höre auf, so vieles zu tun was Dir schadet, nur weil Du Angst hast vor der Reaktion von anderen. Höre auf Dinge zu unterlassen die Dir guttun und Deine Seele nähren, nur weil andere Dir vorschreiben, dass man das nicht mehr dürfe. Übernimm Verantwortung für Dich und höre auf, Dich so komplett entgegen Deinem Inneren zu verhalten.

Von «einfach» war übrigens nie dir Rede. 😊 Aber es ist nötig.

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